Erster gemeinsamer Konvent der Pastorenschaft und Diakonenschaft ...

... vom 16.-19.3.2015 in Willingen

Hauptamtliche retten nur noch kurz die Welt

Ein herausfordernder Konvent für ca. 480 ordinierte Mitarbeitende (davon ca. 40 Diakone und Diakoninen) - nicht weil es (wie in dem titelgebenden Lied von Tim Bendzko) um Zeitmanagement ging, auch die apokalyptische Frage, wie viel Zeit es denn noch zur Rettung der Welt gäbe, kam nur am Rande vor - Zuallererst ging es um unser praktische Wirken in die uns umgebende und sich ständig verändernde Welt hinein. Symbol der sich verändernden Welt ist der neue Veranstaltungsort, der den Organisierenden eine wesentlich stressfreiere Vorbereitung ermöglicht hatte, als zuletzt in Kirchheim.

Die Räumlichkeiten liegen zudem dichter beieinander und sind im Wesentlichen barrierefrei erreichbar. Die Kapazität ermöglicht zum ersten Mal einen gemeinsamen Konvent aller ordinierten Mitarbeitenden. Beide Gruppen können sich auch für die Zukunft diese Form vorstellen. Michael Job, Vorsitzender vom Konvent der Diakoninnen und Diakone, freut sich über die offene Tür von Seiten der Pastorenschaft. Es sei in diesen Tagen das Bewusstsein dafür gewachsen, dass beide Berufsgruppen sich in ihrem Dienst für das Reich Gottes ergänzen. Diese Begegnung auf Augenhöhe sei eine Erfahrung, die Diakoninnen und Diakone zunehmend mit „ihrem“ Pastoren machen würden. Das Eröffnungsreferat hält Prof. Dr. Ralf Dziewas (Elstal) über „Das Reich Gottes - Arbeitsauftrag oder Jenseitshoffnung?“. Es geht dabei um die Bedeutung der Vorstellungen vom Reich Gottes für die Sozialethik. Beginnen würde das Reich Gottes mit dem Wirken Jesu, vollständig umgesetzt jedoch würde es erst mit der Wiederkunft des Auferstandenen. Bis dahin sei die Vollendung nur als Utopie vorweg genommen, an der sich Reden und Handeln der Gemeinde orientierte. Die Herrschaft Gottes wird dort erlebbar, wo Menschen, die befreiende Gnade Gottes erfahren haben, diese heute schon praktisch umsetzen. Die Gemeinde lässt sich dabei von Jesu Kommunikationsweise des Reiches Gottes inspirieren, nämlich die Verkündigung in Bildern und Gleichnissen, diakonisch-helfendes und befreiendes Handeln und das Feiern mit an den Rand Gedrängten. In den folgenden Referaten wird die Umsetzung in einzelne Themengebieten der Sozialethik ausgeführt. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Astrid Biesecker (Bremen) spricht über Leitlinien für gerechtes globales Wirtschaften: „Nachhaltigkeit, gutes Leben und Vorsorgen“. Da im Kapitalismus wirtschaftliches Wachstum auf letztendlich auf Kosten von Mensch und/oder Umwelt ginge, wären neue zukunftsfähige Leitlinien notwendig, die Grundsätze der Nachhaltigkeit, eines guten, von Gerechtigkeit bestimmten Lebens und Vorsorge (Übernahme von Verantwortung für die Zukunft). Diese Leitlinien könnten allerdings nicht von oben verordnet werden, sie müssten zunächst zuerst im Kleinen aus der Gesellschaft heraus entstehen. Biesecker bezieht sich dabei auf das von Hans Peter Dürr stammende Bild, einen neuen Spieltisch aufzumachen, mit neuen Spielregeln, in dem Alternativen parallel eingeübt werden und so an Bedeutung für die Gesamtgesellschaft gewinnen könnten. Als Beispiel für diese Art von Entwicklungen nennt sie die Energiewende, die an vielen Orten von Bürgern aktiv gestaltet werde.
Prof. Dr. Friedrich Lohmann (Universität der Bundeswehr; München) beschäftigt sich in seinem Referat mit dem Schutz der natürlichen Ressourcen als Thema christlicher Ethik: „Wie weit reicht die Gerechtigkeit?“ Von Röm 8,20f und 1. Mose 1,26ff ausgehend betont er sowohl das Miteinander von Mensch und übriger Schöpfung als Geschöpfe als auch die besondere stellvertretende treuhänderische Verantwortung des Menschen für die Schöpfung. Der Schutz natürlicher Ressourcen ist für ihn dabei auch Grundlage eines fairen zwischenmenschlichen Umgangs. Nicht gelebter Klimaschutz in reichen Länden hätte schon heute negative Auswirkungen auf Lebensumstände in den ärmsten Ländern. Warum dann in Sachen Umweltschutz trotzdem noch unsere Kinder für ihre Eltern haften werden? Lohmann zeigt Hinderungsgründe auf und nennt dabei auch den Punkt fragwürdiger theologischer Priorisierungen. So sei z.B. in der baptistischen “Rechenschaft vom Glauben“ zwar allgemein davon die Rede, dass „Christen ihre Verantwortung für Bestand und Schutz der Schöpfung ernst(nehmen)“, aber wenn es dann im Bekenntnis um konkretes Verhalten ginge, würden nur der zwischenmenschliche Umgang (z.B. Ehe- und Familienethik) angesprochen, nicht aber die Umweltethik. Er endet mit dem Appell, Hinderungsgründe zu hinterfragen und zu einem Zeugnis für umweltgerechtes Handeln zu werden.
Am Ende steht ein Doppelreferat mit Prof. Dr. Fernando Enns (Hamburg) und Pascal Kober (Reutlingen) zur „Friedensethik.“ Der Mennonit Enns vertritt im Geist der Bergpredigt die Ablehnung von Gewalt zur Lösung von Konflikten. Auf Nachfrage unterscheidet Enns zwischen legitimer polizeilicher und illegitimer militärischer Gewalt. Die Differenzierung sei nicht immer einfach, darauf müsse man sich jedoch einlassen, um einer billigen Gnade entgegenzuwirken. Kober hingegen sieht als Militärpfarrer im Sinne von Röm 13 die grundsätzliche Notwendigkeit von Militäreinsätzen zur Sicherung des Friedens sieht. Da nach ihm die unerlöste Menschheit in einer unerlösten Welt nicht auf Gewalt zur Sicherung des Rechts verzichten könne, dürften sich Christen gerade an dieser Stelle nicht verweigern.
Ergänzt werden die Referate durch ein großes Spektrum an Workshop- und Seminarangeboten, in denen die Praxis der Sozialethik im Vordergrund steht und Anregungen für den Berufsalltag gegeben werden, z.B. von dem baptistischen Pastor Jens Stangenberg (Bremen) der das von ihn mitinitiierte Programm „Serve the City“ vorstellt.
Auf dem Konvent werden auch für alle gemeinsame wichtige Fragen besprochen. Im Bericht des Vertrauensrates der Pastorenschaft wird u.a. die Notwendigkeit von regelmäßigen Feedbackgesprächen für Pastoren und Gemeindeleitungen betont. Viele Konflikte ließen sich so frühzeitig klären. In einer Aussprache zum Bericht wird u.a. festgestellt, dass auf Seiten der Gemeindeleitungen oft ein hoher Fortbildungsbedarf bestehen würde. Zu Vorsitzenden des Vertrauensrates werden Petra Reinecke (Wedel), Udo Hermann (Erfurt) und Manuel Lüdin (Rostock) gewählt.
Des weiteren gibt es noch zwei Kulturabende. Der eine wird auf sehr sensible Weise von der Johannes-Falk-Band gestaltet, außerdem präsentiert sich der Comedian Torsten Hebel (Berlin). Mit seinem Programm macht er sich auch zum Anwalt der Zuhörer in unseren Gottesdiensten und spricht sich für mehr Humor auf der Kanzel aus. Als Startkapital opfert er dafür sogar eine seine Pointen zur freien Verwendung in der Weihnachtspredigt. Aber natürlich hat sich nicht nur deswegen die Teilnahme am Konvent gelohnt. Die Abfrage eines Feedbacks nach dem Konvent weist eine sehr hohe Zufriedenheit auf, zeigt aber auch Verbesserungspotentiale auf. Mankann also von guten Aussichten auf den nächsten Konvent sprechen.
Christoph Schirrmacher, Pastor EFG Geretsried

 

Treffen der Konventleitung mit den Leitern der Regionalkonvente

Nord, Süd, Ost und West - in allen vier Himmelsrichtungen des Bundesgebietes versammeln sich Diakoninnen und Diakone des Konventes in den sogenannten Regionalkonventen. Die Konventleitung des Bundes hat im November die jeweiligen Leiter der Regionen zu einem gemeinsamen Treffen nach Hannover geladen. Bei dieser Zusammenkunft wurde Anteil am persönlichen Ergehen genommen sowie Fragen der Zusammenarbeit und der Aufgabenteilung erörtert. Mit einer persönlichen Segnung und Sendung in die jeweiligen Dienst endet dieses erste Treffen seiner Art. 

Entpflichtung von Gemeindediakon Walter Becker

Am 20. Juli 2014 wurde in einem feierlichen Gottesdienst Walter Becker aus seinem langjährigen Dienst als Gemeindediakon entpflichtet. Walter Becker war nach seiner Bibelschul-Ausbildung seit 1999 als Diakon mit Schwerpunkt Seniorenarbeit in der Gemeinde am Döhrener Turm in Hannover tätig. Darüber hinaus war er mit einer halben Stelle als Altenpfleger beschäftigt. Die Gemeinde am Döhrener Turm hat Walter Becker nun in einem herzlich-liebevoll gestaltenden Gottesdienst aus seinem hauptamtlichen Dienst verabschiedet. Die Entpflichtung im Namen des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden nahm der Vorsitzende des Konventes Michael Job vor. Er hob die große Treue und Zuverlässigkeit sowie eine spürbare Liebe zum Wort Gottes hervor, die Walter Becker auszeichnet. Walter Becker wird sich zukünftig weiterhin - wenn auch nun ehrenamtlich - diakonisch in seiner Gemeinde einbringen.

Die neu gewählte Konventleitung

Die im März gewählte Konventleitung hat mit ihren Treffen im Juni und September die Arbeit aufgenommen. Schwerpunkte sind z.Z. die Abstimmungen bzgl. Konventwoche 2015 zusammen mit den Pastorinnnen und Pastoren, sowie die Begleitung einzelner Konventmitglieder.

 

 Hintere Reihe von links nach rechts: Thomas Seibert (Dienstbereich Ordinierte Mitarbeiter, mit beratender Stimme dabei), Petra Klatt, Nathalie Abel-Klaiber, Damaris Werner, Gaby Löding (Referentin für gemeindenahe Diakonie, mit beratender Stimme dabei)

Vordere Reihe: Jörg Nebe, Michael Job

 

 

 

 

 

 

„Gesellschaft im Wandel – Herausforderung oder egal?“

45 Diakoninnen und Diakone haben die Herausforderung angenommen und nahmen an der diesjährigen Konventtagung teil. Von 27.-30. März 2014 erwartete sie im Haus der Begegnung in Rotenburg ein vielfältiges Programm.

Prof. Dr. Ralf Dziewas (Elstal) legte in seinem Eingangsreferat zum Thema: „Gemeinde im Wandel der Zeiten“ schlüssig und nachvollziehbar dar, wie Veränderungen in der Gemeinde ablaufen. So gilt „eine Übereinkunft in Theologie oder Ethik so lange, bis anderes beschlossen wird oder sich eine neue Normalität gebildet hat“. Und sein Fazit: „Offenheit für Vielfalt und Bereitschaft für stetige Auseinandersetzung sind notwendige Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit freikirchlicher Gemeinden“. In einem Grundsatzreferat beleuchtete Dziewas die gesellschaftlichen Herausforderungen für Spiritualität und Leben freikirchlicher Gemeinden. So führt die „Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ zu einer verlorenen Kontinuität der Spiritualität – eine regelmäßige Teilnahme an Abend- oder Sonntagsveranstaltungen ist für viele nicht mehr möglich. Auf diese und andere Herausforderungen gilt es zu reagieren, anstatt mangelnde Verbindlichkeit der Gemeindemitglieder zu beklagen. Speziell die „Familien im Wandel“ betrachtete Dr. Insa Schöningh, Bundesgeschäftsführerin der eaf (evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie), indem sie Auszüge der Orientierungshilfe der EKD vorstellte. So findet man in der Bibel zwar kein allgemeingültiges Familienmodell, aber familiäre Beziehungen, die von „gegenseitiger und generationenübergreifender Verantwortlichkeit, Verlässslichkeit und Treue“ geprägt sind. Dementsprechend sollen Gesetze und Ordnungen „der Stützung fürsorglicher familiärer Beziehungen“ dienen.

Ein buntes Rahmenprogramm mit Puddingwerbung aus den Fünfzigern, diversen Workshops wie ein interkulturelles Planspiel oder ‚Medien im Wandel‘ vertieften das Thema und stellten konkreten Praxisbezug her. Am letzten Abend ließ sich die heutige multikulturelle und vielschichtige Gesellschaft live erleben: eine junge Inderin ohne Sprachkenntnisse, eine vornehme Dame aus altem deutschen Adelsgeschlecht, ein junger Türke, eine alte Bäuerin, eine gebildete SPD-Abgeordnete, eine 16-jährige Schwangere u.v.m. trafen bei einem leckeren Buffet aufeinander und machten so ihre Erfahrungen -  in ihrer jeweiligen Rolle. In der jährlichen Konventversammlung fanden turnusgemäß Wahlen in die Konventleitung statt. Diese setzt sich nun zusammen aus:  Nathalie Abel-Klaiber, Petra Klatt, Damaris Werner, Jörg Nebe und Michael Job. Beratende Mitglieder sind Gaby Löding (Referentin für diakonischen Gemeindeaufbau) und Friedbert Neese (Leiter des Dienstbereichs ordinierte Mitarbeiter). Nach erfüllten Tagen in guter Gemeinschaft sendete der Abschlussgottesdienst die Diakoninnen und Diakone an ihre Einsatzorte aus, um Gemeinde und Gesellschaft im Sinne Jesu zu gestalten.

Kerstin Vachek, Diakonin Bethelkirche Stuttgart

 

 

Verabschiedung von Ulrike Voigt


Bereits Mitte des Jahres wurde Ulrike Voigt aus dem Konvent der Diakoninnen und Diakone verabschiedet. Ulrike war nicht nur über viele Jahre Mitglied im Konvent, sondern hat auch maßgeblich die Einführung des Diakonats 2004 begleitet und vorangetrieben. Von 2002 bis 2006 hatte sie den Vorsitz im Konvent der Diakoninnen und Diakone inne. Diese vielen Aufgaben erledigte Ulrike zudem noch als ehrenamtliche Diakonin. 

Aus diesem Grund wurde sie nun von der Konventleitung gebührend verabschiedet. Bei einem gemeinsamen Frühstücksbrunch in Hannover erhielt sie symbolisch den „Konvent-Oscar“ „for the world´s best volunteer deacon“. Zukünftig wird sich Ulrike Voigt bei "vis-a-vis“ , einem christlichen Dienst für Kranke und Gesunde, engagieren.

 

 

Ordination von Jörg Nebe

Am 15.09.2013 wurde in einem Festgottesdienst, Jörg Nebe zum Diakon in der Hoffnungsgemeinde Barsinghausen ordiniert. 

Zu diesem besonderen Tag ist Prof. Dr. Ralf Dziewas aus Elstal angereist, der auch die Predigt unter dem Thema „Diakonenberufung" in der Urgemeinde (Apg. 6, 1-7) hielt. Es ist deutlich geworden, dass Jörg Nebe seinen Dienst zwar mit einer fest umrissenen Aufgabenbeschreibung antritt, aber Gott der erste „Dienstherr“ ist und vielleicht Wege mit ihm beschreitet, die die Gemeinde sich noch gar nicht vorstellen kann. 

Im Anschluss an die Predigt wurden Jörg Nebe von seinem Vikariatsbegleiter Hartmut Bergfeld (Pastor der EfG Walderseestr.), von Prof. Dr. Ralf Dziewas (THS Elstal)  und von Bernd Ulferts (Gemeindeleiter Hoffnungsgemeinde) Bibelstellen zugesprochen. Schwerpunkte dieser Bibelstellen waren die Mahnung zur Treue (2. Tim), der Dienst der Apostel (2.Kor. 4) und die gute Verwaltung der Gaben Gottes (1. Petrus 4). Nach der feierlichen Ordinationshandlung folgten die Segensgebete der o.g. Brüder. Auch die Gemeinde beteiligte sich an dem Rahmenprogramm mit einem Puppenstück, Gebeten und einem Sing- Quartett. Im Anschluss an den Gottesdienst folgte ein fröhliches,  gemeinschaftliches Mittagessen.

 

 

Ordination von Cornelius Schneider

Mit einem fröhlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang feierte die Baptistenkirche Nordhorn am Sonntag (08.09.) die Ordination von Cornelius Schneider zum Diakon. Pastor André Krause (Oldenburg) beauftragte ihn im Namen von BEFG und Gemeinde zu seinem Dienst, der wie bisher schon den Schwerpunkt Junge Gemeinde haben wird. „Was passiert eigentlich bei einer Ordination?“ fragten sich die Kinder der Jungschar. Sie hatten schon viel mit Cornelius Schneider erlebt, denn schließlich arbeitet er schon seit zwei Jahren in der Baptistenkirche. Sie gingen von dem Wort selbst aus und waren der Meinung, hier bekäme man einen Orden. Und so würdigten sie die bisherige Arbeit, indem sie ihm ganz persönliche Orden verliehen. Die Gemeinde der Baptistenkirche freut sich, dass sie sich weiterhin gemeinsam mit Cornelius Schneider für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde und in der Stadt Nordhorn einsetzen kann.

 

 

Der Konvent auf Facebook

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Konventtagung der Diakoninnen und Diakone vom 4. bis 8. März 2013
im Bildungszentrum Elstal.

50 Diakoninnen und Diakone trafen sich vom 04.-08. März 2013 zur jährlichen Konventwoche im Bildungszentrum Elstal. Das von der Konventleitung als Fortbildungs- und Austauschwoche gestaltete Treffen beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema „Zugänge bewahren, geistlich wachsen – trotz hauptamtlicher Tätigkeiten“. Dabei rückten besonders Fragen in den Vordergrund, wie „Berufschristen“, also Hauptamtliche in Gemeinden und Werken, mit der eigenen Spiritualität umgehen können.

Schnell wurde bei den Teilnehmern deutlich, dass es daher nicht um die Frage der Gestaltung eines besonderen geistlichen Lebens gehen kann, sondern dass (Berufs-)Alltag und geistliches Leben als Einheit zusammenwachsen müssen. Heinrich Christan Rust (Braunschweig) motivierte in zwei Referaten die Anwesenden ganz praktisch das Gespräch mit Gott im Alltag zu suchen und auf sein Reden zu hören. „Auschlaggebend ist die Offenheit und Bereitschaft zu hören“ so Rust. Hartmut Bärend (Berlin), Pfarrer i. R (i.R. steht laut Bärend für „in Reichweite“) führte den Teilnehmern vor Augen, welche Hindernisse im Dienst dazu führen, dass Hauptamtliche nicht mehr geistlich wachsen. Viele Zuhörer empfanden Bärends Anregung verschiedene kleine geistliche Häppchen im Alltag zu integrieren als gut umsetzbare Anregung. „Viele kleine Häppchen“ so Bärend, „führen auch zu einem vollen Teller.“  Aus vielen kleinen weiteren Häppchen bestand auch die Konventwoche. Workshops zum Thema Spiritualität in unterschiedlichen Formen (unter anderem „Spiritualität in Sitzungen“) und Exkursionen in Berlin (u.a. in ein Stadtkloster und einen Raum der Stille) ließen das Thema praktisch werden. Ein besonderer Leckerbissen war für die Diakoninnen und Diakone ein Kabarettabend mit Torsten Hebel (Berlin). Der Kabarettist führte dabei in unterhaltsamer Art und Weise vor Augen, dass wir einen Gott kennen dürfen, der Humor hat und seine Kinder in allen Lebenslagen liebt.
Ralf Dziewas (Elstal) sendete die Teilnehmer in einem Abendmahlsgottesdienst in ihre Einsatzorte aus.
Gestärkt von den vielen theoretischen und praktischen Häppchen brachen die Diakone und Diakoninnen wieder auf und versehen weiter ihren Dienst in den Werken und Gemeinden des BEFG. (Marc Dittberner)

Der Konvent gestaltet "Die Gemeinde" Ausgabe 22


Unter dem Thema "Suchet der Stadt Bestes" gestaltet der Konvent der Diakoninnen und Diakone maßgeblich die Ausgabe 22 von "Die Gemeinde". Gleich der Titel macht deutlich, wie bunt und vielfältig der Konvent ist. Abgebildet sind 63 haupt- und ehrenamtliche Diakone aus den Reihen der Konventgemeinschaft. Im Innenteil findet sich eine Bibelarbeit von Damaris Werner "Paradiese in Deutschland", eine Orientierungshilfe von Michael Job, Interviews von Diakonen und ihren Arbeitsbereichen von Gaby Löding und einiges mehr. Außerdem werden 7 sehr unterschiedliche diakonische Projekte aus unseren Gemeinde vorgestellt. Erscheinungstermin: 28.10.2012.

Reinschauen lohnt sich.


Wechsel in der Konventleitung

Im Frühjahr 2012 hat es einen Wechsel innerhalb der Konventleitung gegeben. Für den aus Altersgründen ausgeschiedenen Walter Becker (Hannover) wurde Petra Klatt (Bielefeld) neu in das Gremium gewählt. Auf ihrer Septembersitzung hat die Konventleitung sich neben der Planung der nächsten Konventwoche (vom 4.-8. März 2013 im Bildungszentrum Elstal) und vielen anderen Themen erstmals auch zu einem Gruppenfoto in der neuen Besetzung zusammenfunden. Nähere Informationen zur Konventleitung und den einzelnen Mitgliedern: siehe Menüpunkt Konventleitung.

 

 

 

Der Konvent auf der Bundeskonferenz

 In den vergangenen Monaten hat sich die Konventleitung u.a. mit der Darstellung des Konvents in der Öffentlichkeit beschäftigt. Ein Ausschnitt davon wurde bei der diesjährigen Bundeskonferenz in Kassel deutlich. Der Konvent präsentierte sich mit einem erweiterten Informationsstand und hatte einige „give-aways“ im Angebot. Die attraktiven Postkarten und praktischen Kugelschreiber mit dem Konventlogo fanden großen Anklang. Bei den Weingummi-„Füßen“ gingen die Geschmäcker etwas auseinander. Dennoch sorgten nicht zuletzt sie dafür, den Stand in diesem Jahr zu einem willkommenen Anlaufpunkt für jede Menge Konferenzbesucher zu machen.

 

 

Ordination von Ute Hoffmann zur Diakonin in der Friedenskirche Braunschweig


In einer feierlichen Einsetzung innerhalb des Gottesdienstes wurde am 15.4.2012 Ute Hoffmann als Diakonin in der Friedenskirche Braunschweig ordiniert. Die Kinderreferentin der Gemeinde in der Kälberwiese gehört damit zum Kreis der ordinierten Mitarbeiterinnen des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

 

Ute Hoffmann hat die für eine Ordination nötige Doppelqualifikation einer sozialpädagogischen und theologischen Ausbildung erworben und ist bereits seit Herbst 2009 verantwortlich für die Kindergottesdienste und diverse Kindergruppen in der Braunschweiger Gemeinde.

 

Die Ordination nahm der Vorsitzende des Konventes der Diakoninnen und Diakone Michael Job aus Hannover vor. Er wies darauf hin, dass die nun beginnende Vikariatszeit eine Phase „des Schutzes und der Förderung“ sei. Die Gemeinde forderte er auf, den Dienst von Ute Hoffmann auch in Zukunft mit ihrer Fürbitte zu begleiten und sie in geschwisterlicher Liebe zu unterstützen. Diese Unterstützung wurde von den 400 anwesenden Gottesdienstteilnehmern mit einem lautstarken „Ja“ bekräftigt.

 

 

Fairantwortung - Armut vor der Tür und in der Welt

Konventtagung der Diakoninnen und Diakone vom 23.-26.02.2012 in Rotenburg a.d. Fulda

Ein herausfordernder Titel für eine Tagung, die mehr sein wollte als nur ein Treffen eines Berufsverbandes. Obwohl organisatorische Fragen, berufsspezifische Informationen und auch Formalien eines Jahrestreffens ihren Raum hatten, stand doch die Beschäftigung mit der Armutsthematik in biblischer und heutiger Zeit ganz klar im Vordergrund.

 

Lesen SIe hier mehr über die Konventwoche 2012!

 

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