Aktuelles

Treffen der Konventleitung mit den Leitern der Regionalkonvente

Nord, Süd, Ost und West - in allen vier Himmelsrichtungen des Bundesgebietes versammeln sich Diakoninnen und Diakone des Konventes in den sogenannten Regionalkonventen. Die Konventleitung des Bundes hat im November die jeweiligen Leiter der Regionen zu einem gemeinsamen Treffen nach Hannover geladen. Bei dieser Zusammenkunft wurde Anteil am persönlichen Ergehen genommen sowie Fragen der Zusammenarbeit und der Aufgabenteilung erörtert. Mit einer persönlichen Segnung und Sendung in die jeweiligen Dienst endet dieses erste Treffen seiner Art.

Verabschiedung von Ulrike Voigt

Bereits Mitte des Jahres wurde Ulrike Voigt aus dem Konvent der Diakoninnen und Diakone verabschiedet. Ulrike war nicht nur über viele Jahre Mitglied im Konvent, sondern hat auch maßgeblich die Einführung des Diakonats 2004 begleitet und vorangetrieben. Von 2002 bis 2006 hatte sie den Vorsitz im Konvent der Diakoninnen und Diakone inne. Diese vielen Aufgaben erledigte Ulrike zudem noch als ehrenamtliche Diakonin. 

Aus diesem Grund wurde sie nun von der Konventleitung gebührend verabschiedet. Bei einem gemeinsamen Frühstücksbrunch in Hannover erhielt sie symbolisch den „Konvent-Oscar“ „for the world´s best volunteer deacon“. Zukünftig wird sich Ulrike Voigt bei "vis-a-vis“ , einem christlichen Dienst für Kranke und Gesunde, engagieren.

„Gesellschaft im Wandel – Herausforderung oder egal?“

45 Diakoninnen und Diakone haben die Herausforderung angenommen und nahmen an der diesjährigen Konventtagung teil. Vom 27.-30. März 2014 erwartete sie im Haus der Begegnung in Rotenburg ein vielfältiges Programm.

Prof. Dr. Ralf Dziewas (Elstal) legte in seinem Eingangsreferat zum Thema: „Gemeinde im Wandel der Zeiten“ schlüssig und nachvollziehbar dar, wie Veränderungen in der Gemeinde ablaufen. So gilt „eine Übereinkunft in Theologie oder Ethik so lange, bis anderes beschlossen wird oder sich eine neue Normalität gebildet hat“. Und sein Fazit: „Offenheit für Vielfalt und Bereitschaft für stetige Auseinandersetzung sind notwendige Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit freikirchlicher Gemeinden“. In einem Grundsatzreferat beleuchtete Dziewas die gesellschaftlichen Herausforderungen für Spiritualität und Leben freikirchlicher Gemeinden. So führt die „Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ zu einer verlorenen Kontinuität der Spiritualität – eine regelmäßige Teilnahme an Abend- oder Sonntagsveranstaltungen ist für viele nicht mehr möglich. Auf diese und andere Herausforderungen gilt es zu reagieren, anstatt mangelnde Verbindlichkeit der Gemeindemitglieder zu beklagen. Speziell die „Familien im Wandel“ betrachtete Dr. Insa Schöningh, Bundesgeschäftsführerin der eaf (evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie), indem sie Auszüge der Orientierungshilfe der EKD vorstellte. So findet man in der Bibel zwar kein allgemeingültiges Familienmodell, aber familiäre Beziehungen, die von „gegenseitiger und generationenübergreifender Verantwortlichkeit, Verlässslichkeit und Treue“ geprägt sind. Dementsprechend sollen Gesetze und Ordnungen „der Stützung fürsorglicher familiärer Beziehungen“ dienen.

Ein buntes Rahmenprogramm mit Puddingwerbung aus den Fünfzigern, diversen Workshops wie ein interkulturelles Planspiel oder ‚Medien im Wandel‘ vertieften das Thema und stellten konkreten Praxisbezug her. Am letzten Abend ließ sich die heutige multikulturelle und vielschichtige Gesellschaft live erleben: eine junge Inderin ohne Sprachkenntnisse, eine vornehme Dame aus altem deutschen Adelsgeschlecht, ein junger Türke, eine alte Bäuerin, eine gebildete SPD-Abgeordnete, eine 16-jährige Schwangere u.v.m. trafen bei einem leckeren Buffet aufeinander und machten so ihre Erfahrungen -  in ihrer jeweiligen Rolle. In der jährlichen Konventversammlung fanden turnusgemäß Wahlen in die Konventleitung statt. Diese setzt sich nun zusammen aus:  Nathalie Abel-Klaiber, Petra Klatt, Damaris Werner, Jörg Nebe und Michael Job. Beratende Mitglieder sind Gaby Löding (Referentin für diakonischen Gemeindeaufbau) und Friedbert Neese (Leiter des Dienstbereichs ordinierte Mitarbeiter). Nach erfüllten Tagen in guter Gemeinschaft sendete der Abschlussgottesdienst die Diakoninnen und Diakone an ihre Einsatzorte aus, um Gemeinde und Gesellschaft im Sinne Jesu zu gestalten.

Kerstin Vachek, Diakonin Bethelkirche Stuttgart

Ordination von Jörg Nebe

Am 15.09.2013 wurde in einem Festgottesdienst, Jörg Nebe zum Diakon in der Hoffnungsgemeinde Barsinghausen ordiniert. 

Zu diesem besonderen Tag ist Prof. Dr. Ralf Dziewas aus Elstal angereist, der auch die Predigt unter dem Thema „Diakonenberufung" in der Urgemeinde (Apg. 6, 1-7) hielt. Es ist deutlich geworden, dass Jörg Nebe seinen Dienst zwar mit einer fest umrissenen Aufgabenbeschreibung antritt, aber Gott der erste „Dienstherr“ ist und vielleicht Wege mit ihm beschreitet, die die Gemeinde sich noch gar nicht vorstellen kann. 

Im Anschluss an die Predigt wurden Jörg Nebe von seinem Vikariatsbegleiter Hartmut Bergfeld (Pastor der EfG Walderseestr.), von Prof. Dr. Ralf Dziewas (THS Elstal)  und von Bernd Ulferts (Gemeindeleiter Hoffnungsgemeinde) Bibelstellen zugesprochen. Schwerpunkte dieser Bibelstellen waren die Mahnung zur Treue (2. Tim), der Dienst der Apostel (2.Kor. 4) und die gute Verwaltung der Gaben Gottes (1. Petrus 4). Nach der feierlichen Ordinationshandlung folgten die Segensgebete der o.g. Brüder. Auch die Gemeinde beteiligte sich an dem Rahmenprogramm mit einem Puppenstück, Gebeten und einem Sing- Quartett. Im Anschluss an den Gottesdienst folgte ein fröhliches,  gemeinschaftliches Mittagessen.

Konventtagung der Diakoninnen und Diakone vom 4. bis 8. März 2013 im Bildungszentrum Elstal.

50 Diakoninnen und Diakone trafen sich vom 04.-08. März 2013 zur jährlichen Konventwoche im Bildungszentrum Elstal. Das von der Konventleitung als Fortbildungs- und Austauschwoche gestaltete Treffen beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema „Zugänge bewahren, geistlich wachsen – trotz hauptamtlicher Tätigkeiten“. Dabei rückten besonders Fragen in den Vordergrund, wie „Berufschristen“, also Hauptamtliche in Gemeinden und Werken, mit der eigenen Spiritualität umgehen können.

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