Konventtagung der Diakoninnen und Diakone vom 4. bis 8. März 2013 
im Bildungszentrum Elstal. 

50 Diakoninnen und Diakone trafen sich vom 04.-08. März 2013 zur jährlichen Konventwoche im Bildungszentrum Elstal. Das von der Konventleitung als Fortbildungs- und Austauschwoche gestaltete Treffen beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema „Zugänge bewahren, geistlich wachsen – trotz hauptamtlicher Tätigkeiten“. Dabei rückten besonders Fragen in den Vordergrund, wie „Berufschristen“, also Hauptamtliche in Gemeinden und Werken, mit der eigenen Spiritualität umgehen können. 

Schnell wurde bei den Teilnehmern deutlich, dass es daher nicht um die Frage der Gestaltung eines besonderen geistlichen Lebens gehen kann, sondern dass (Berufs-)Alltag und geistliches Leben als Einheit zusammenwachsen müssen. Heinrich Christan Rust (Braunschweig) motivierte in zwei Referaten die Anwesenden ganz praktisch das Gespräch mit Gott im Alltag zu suchen und auf sein Reden zu hören. „Auschlaggebend ist die Offenheit und Bereitschaft zu hören“ so Rust. Hartmut Bärend (Berlin), Pfarrer i. R (i.R. steht laut Bärend für „in Reichweite“) führte den Teilnehmern vor Augen, welche Hindernisse im Dienst dazu führen, dass Hauptamtliche nicht mehr geistlich wachsen. Viele Zuhörer empfanden Bärends Anregung verschiedene kleine geistliche Häppchen im Alltag zu integrieren als gut umsetzbare Anregung. „Viele kleine Häppchen“ so Bärend, „führen auch zu einem vollen Teller.“  Aus vielen kleinen weiteren Häppchen bestand auch die Konventwoche. Workshops zum Thema Spiritualität in unterschiedlichen Formen (unter anderem „Spiritualität in Sitzungen“) und Exkursionen in Berlin (u.a. in ein Stadtkloster und einen Raum der Stille) ließen das Thema praktisch werden. Ein besonderer Leckerbissen war für die Diakoninnen und Diakone ein Kabarettabend mit Torsten Hebel (Berlin). Der Kabarettist führte dabei in unterhaltsamer Art und Weise vor Augen, dass wir einen Gott kennen dürfen, der Humor hat und seine Kinder in allen Lebenslagen liebt.
Ralf Dziewas (Elstal) sendete die Teilnehmer in einem Abendmahlsgottesdienst in ihre Einsatzorte aus. 
Gestärkt von den vielen theoretischen und praktischen Häppchen brachen die Diakone und Diakoninnen wieder auf und versehen weiter ihren Dienst in den Werken und Gemeinden des BEFG. (Marc Dittberner)

 

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