Unser Tun redet und unser Wort handelt

Zur Ausbildung einer Diakonin/eines Diakons gehört als doppelte Qualifikation der Abschluss in einem staatlich anerkannten sozial-pädagogischen oder sozialpflegerischen Beruf und eine abgeschlossene theologisch-diakonische Ausbildung.

Die theologisch-diakonische Ausbildung erfolgt in der Regel am Theologischen Seminar Elstal (Fachhochschule) durch den Masterstudiengang Freikirchliche Diakonie.Durch diese Doppel-Qualifaktion bringen Diakoninnen und Diakone ein breite Palette an Grundkompetenzen in ihren Dienst ein.

Verkündigen und zum christlichen Glauben ermutigen
Diakoninnen und Diakone haben in ihrem theologischen Bereich der Ausbildung gelernt, biblische Texte zu erarbeiten und zu reflektieren. Sie können Grundlagen des christlichen Glaubens vermitteln, Gottesdienste gestalten, Bibelarbeiten und Andachten halten.

Gruppen und Projekte professionell leiten
Diakoninnen und Diakone sind kreativ, kennen vielfältige Methoden und können innovative Ideen entwickeln, umsetzen und Konzepte erarbeiten. Sie können Gruppenprozesse erfassen, steuern und auswerten, Bildungsprozesse organisieren, didaktisch planen, methodisch vorgehen, Probleme bearbeiten und zielorientiert handeln. Das reicht von der Konzeption des Kindergottesdienstes, über Jugendveranstaltungen, Eltern- und Besuchsdienstseminaren bis hin zu Veranstaltungsreihen für Senioren.

Ehrenamtliches Engagement unterstützen, fördern und begleiten


Diakoninnen und Diakone sind in der Lage, Menschen gezielt zur Mitarbeit zu gewinnen, sie zu begleiten und zu fördern und mit ihnen gemeinsam die Arbeit zu reflektieren und auszuwerten. Sie haben Leitungskompetenz und sind gleichzeitig kooperativ.

Beraten und seelsorgerlich begleiten
Diakoninnen und Diakone können Menschen unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Lebenslagen oder Krisen seelsorgerlich begleiten, beraten oder professionelle Hilfe organisieren. Diakoninnen und Diakone können in der Krankenhausseelsorge tätig sein.

Interdisziplinär denken und handeln
Diakoninnen und Diakone können sozialwissenschaftliche, pädagogische und psychologische Erkenntnisse mit dem Glauben in Verbindung bringen und daraus relevante Handlungen ableiten. Sie haben die Fähigkeit mit sozialer Ungerechtigkeit umzugehen und kennen sich in sozialstaatlichen Strukturen und Hilfsangeboten aus.

Sozialdiakonisch handeln
Diakoninnen und Diakone können gesellschaftliches Leben reflektieren und sie nehmen die gesellschaftlichen Herausforderungen und Probleme wahr. Diakoninnen und Diakone können regionale und institutionelle Strukturen eines Ortes analysieren, Räume der Begegnung und des Austauschs schaffen, Möglichkeiten des gemeinsamen Handelns initiieren, politisch agieren, Kooperationspartner finden und Projekte gemeinsam konzipieren. Sie können Kontakte aufnehmen zu anderen Institutionen, wie Schule, Kommune, freie und kirchliche Träger

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